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Rundlaufauswertung Welle


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Hallo zusammen,

ich habe gerade folgende Zeichnung vor mir und muss einen Rundlauf ausgeben.

Ich bin der Meinung, dass wenn ich hier die gemeinsame Achse A-B als Bezug verwende das Ergebnis verfälscht. 

Auswerten würde ich ZylinderB zu A.

Kann mir hierbei jemand behilflich sein, würde mich freuen?

 

image.png.bf029a7da95fe344b0995374b833b5ff.png

 

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  • [Fi...] changed the title to Rundlaufauswertung Welle

Just follow the drawing. Seems like datum A and datum B are far from each other, so you will have more problems.

But as it is drawn - i think you have to use only circles for each datum ( one circle on datum A and once cirlce on datum B and make 3d line from those centers ) - not like CZ cylinder or stepped cylinder.

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Hi Fire,

you have to use it as a common datum following the drawing.

The datum is the common axle of both zylinders. Depending on the form deviation of the zylinders you can use more or less circles to "probe" the zylinders.

There are application where it makes total sense to do it that way.

 

image.png.018db4d88692051a86ddf89e0e40c31a.png

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Da muss ich ein wenig raten 🙂

Vermutlich wird die Welle im Verbau an den beiden Zylindern geführt und es wäre somit funktionsbezogen das bei der messtechnischen Repräsentation ebenso abzubilden. 

Sprich das ist gewollt, dass Zylinder A das Ergebnis mit beinflusst.

 

Könnte aber auch sein, dass es keinen Sinn macht.

Wenn du die Sinnhaftigkeit tatsächlich anzweifelst, dann sprich das doch proaktiv an. Werte es einmal nach Zeichnung und einmal so aus wie du es für sinnvoll hälst und geh damit auf den Konstukteur oder ähnliches zu.

Ich würde sowas als Kunde immer begrüßen, wenn jemand mitdenkt, egal wie die Antwort ausfällt.

 

Btw.:

Das ist so oder ähnlich ein ganz klassisches Beispiel in Büchern oder auch Aukomseminaren usw. zu einer Mittelachse als gemeinsamen Bezug aus zwei Zylindern.

Edited
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Es mag logischer erscheinen, wenn man EINE Achse zu EINEM Bezug auswertet, aber das entspricht nicht einer modernen Messweise, wie sie einem ein KMG bietet. Zwar muss man die Toleranzen anders auslegen, wenn die Konstruktion einen gemeinsamen Bezug fordert, aber das Ergebnis ist immer eine stabilerer Bezugsachse als mit nur einem einfachen Bezug.

Es ist eine geometrische Tatsache, dass das Messergebnis umso mehr Messungenauigkeit aufweist, je weiter das zu messende Element zum Bezugselement entfernt ist. Diese Messungenauigkeit verbessert man erheblich, wenn man einen gemeinsamen Bezug verwendet. Die Bezugsachse ist dadurch wesentlich länger als die Achslänge des auszuwertenden Elements. Die Toleranzen zwischen beiden Methoden sind nicht direkt vergleichbar, aber ein gemeinsamer Bezug macht es erst möglich, funktionelle Toleranzen festzulegen und auch die Reproduzierbarkeit wird wesentlich verbessert.

Wenn man diese Methode erst einmal verinnerlicht hat, möchte man es nicht mehr anders machen, aber die Festlegung der Toleranzen muss natürlich immer in Absprache mit der Konstruktion bzw. dem Kunden stattfinden.

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