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Reinigung von Stahlteilen nach TiO₂‑Beschichtung für optisches Messen


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Moin zusammen,

wir setzen für unsere GOM‑ATOS‑Messungen Titandioxid‑Spray zur Mattierung von Stahlbauteilen ein.
Aktuell reinigen wir die Teile nach der Messung mit Bremsenreiniger und Tüchern – funktioniert grundsätzlich, ist aber nicht immer optimal und teils zeitaufwendig.

Frage:
Gibt es aus eurer Praxis heraus bessere oder schonendere Alternativen zur Entfernung von TiO₂‑Schichten auf Stahl?
Vielleicht Lösungen, die schneller arbeiten, weniger Rückstände hinterlassen oder die Oberfläche noch schonender behandeln?

Vielen Dank im Voraus für eure Tipps und Erfahrungen!

Viele Grüße
Simon

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We just got that so we will be also trying some methods.

But for our case we won't need to care that much. For forged and sandblasted parts we will reapply sandblasting. For tools i think most of the time we will leave it as it is, or clean it. Residue of TiO₂ or clothes threads won't matter much.

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Ich benutzte teilweise Ultraschallbäder (allerdings nicht für Stahlbauteile).

Das funktioniert leider wie alle anderen mir bekannten Methoden auch nur bedingt, hat aber natürlich Vorteile für kleine, schlecht ereichbare Strukturen.

Ich könnte mir Vorstellen, dass man mit geeigneten Flüssigkeiten und Hochdruck gute Ergebnisse erziehlt. Habe ich aber noch nicht ausprobiert, weil das bei unseren Bauteilen (flexibel oder empfindlich) meist größere Probleme verursachen würde.

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Hallo,

Idealerweise lässt sich das Bauteil ohne Sprühen scannen. Aus verschiedenen Winkeln, andere Belichtungszeiten, Reflexionserkennung benutzen könnte man probieren und damit bekommt man die allermeisten Bauteile ohne Sprühen gescannt. Sonst gerne mit einem Projekt beim Support melden, ggfs. lässt sich dort etwas optimieren.

Es gibt sonst auch selbstverflüchtigendes Spray, dass ohne Rückstände sublimiert: Scanning Spray - Optische 3D-Messtechnik

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  • 2 weeks later...

Da TiO2 chemisch inert ist, wird es da keine vernünftige Lösung geben. TiO2 löst sich nur in heißer Schwefelsäure oder heißen Laugen langsam auf. Das dürfte kaum eine praktikable Methode sein 🤣

Ich hätte jetzt auch gesagt, Ultraschall könnte noch die beste Option sein, aber natürlich können sich dann auch wieder Restpartikel, die noch im Bad schwimmen, auf der Oberfläche absetzen. 

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Scannen ohne  Sprühen ist bei manchen Werkstoffen leider kaum machbar. Wir messen nahezu ausschließlich Kunststoff-Spritzgießteile aus Polyamiden und ähnlichen Kunststoffen, und da gibt es kaum Teile, die sich ohne Sprühen auch nur halbwegs vernünftig scannen lassen.

 

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So we've tried a cleaning spray from Czech company ( i am not sure if name will be known outside ) - then cloth and rubbing off. It comes off easily, but cloth is dirty in a while and it makes spots. Not so bad for us, but it can be a problem on precise parts when assembling.

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