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Prüfplan Kopie von Server zu Zeiss per robocopy


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Hallo,

ich betreue 2 gleiche Zeiss in verschiedenen Messräumen auf denen zum Teil die gleichen Programme laufen.

Jetzt würde ich gerne bei den Zeiss genauso machen wie ich es auch auf Hommel und Jenoptik Geräten mache.

Und zwar hab ich da auf einem Netzlaufwerk aktuelle Programme, auf die ich auch ohne Umweg vom Büro aus zugreifen kann. 

Diese Programme werden dann täglich einmal per Robocopy Skript vom Netzlaufwerk zum lokalen inspection Ordner auf den beiden Maschinen abgeholt.

Jetzt funktionieren die Zeiss Calypso Programme etwas anders als bei anderen Messmaschinen, da es sehr viele Dateien hat bei denen viele beschrieben werden auch ohne dass man auf speichern klickt.

Ich möchte vermeiden, dass das robocopy skript irgendeine Datei überschreibt, die Calypso gerade nutzt, oder in die Calypso zb. Protokollkopf-Felder schreibt.

Mein erster Versuch war jetzt robocopy zu sagen dass es nur Dateien überschreiben soll die Älter sind als die vom Netzlaufwerk. Aber Calypso schreibt in die inspection und inspset Datei rein, die aber schon überschrieben werden sollte. 

Also ist jetzt mein Gedanke Robocopy zu sagen es soll alles überschreiben bis auf:

(Bei diesen hab ich gesehen, dass Calypso während des Ablaufs rein schreibt. inspection und inspset glaub ich werden nur sporadisch geschrieben)

- filetrc.log

- protocols.aai

- protocols.log

- protocols_pre.log

- protheadpara

- protocol

- startfile

Was ich ebenfalls nicht vom Netzlaufwerk hole sind

*.zmp Dateien und den Temp Ordner

Weiß nicht ob das so praktikabel ist? Hat das schon mal jemand versucht oder arbeitet jemand so? Möchte nicht das es zu Fehlern kommt wenn Robocopy ausführt und ein gerade laufendes Programm zerschießt.

Vielen Dank im Voraus

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Ich würde ganz grundsätzlich niemals eine Datei im Verzeichnis eines gerade laufenden Programmes verändern. Das kann mit Glück heute funktionieren, aber ob und wie Calypso in künftigen Releases mit seinen Dateien umgeht, kann keiner wissen. Also wenn kopieren, dann würde ich immer vorher sicherstellen, daß das aktuell kopierte Programm gerade nicht läuft.

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Hallo Thomas,

wie macht ihr es denn aktuell bei den Zeiss?

Wir haben unsere Programme ausschließlich im Netzwerk, die Maschinen greifen beide darauf zu, ebenso wie ich offline. Solange du die Einstellung für Istwerte (Einstellungen->Arbeitsumgebung->Pfade) nicht auf "Prüfplanverzeichnis" gestellt hast, sondern stattdessen einen lokalen Pfad(C\xxx) angibst, gibt es keine Probleme, auch wenn beide Maschinen gleichzeitig auf ein Programm zugreifen.

Nur offline musst du halt aufpassen, dass das Programm gerade auf keiner der Maschinen läuft. Das habe ich so geregelt, dass ich mir ein Verzeichnis namens "Programme im Aufbau" erstellt habe, in welches ich das zu bearbeitende Programm rein kopiere.

Edited
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Aktuell haben wir auf beiden Messmaschinen die Programme nur lokal. Leider kam es immer wieder mal vor, dass bei Veränderungen der neueste Stand nicht direkt auf die andere Maschine kopiert wurde. Besonders ältere Programme die selten benutzt werden sind unterschiedlich auf beiden Anlagen.

Ich kann auch nicht alles auf den Server kopieren und von dort starten lassen, weil wenn ein Programm dabei ist, das auf einer der beiden Anlagen nicht eingefahren ist, dann krachts. Unsere Mitarbeiter sehen das nämlich nicht. Die starten einfach nur. Das hat Calypso meiner Meinung nach nicht gut gelöst. Weil wenn ein Basissystem nicht vorhanden ist, dann nimmt es einfach "vorhandene Ausrichtung" anstatt dass es sagt "Achtung das Programm wurde noch nicht eingefahren. STOPP". Und des manuellen Ausrichten sind sie nicht mächtig. Zumindest zum Teil nicht. 

Ausserdem kommt es meiner Meinung nach zu Problem mit den Protokollkopfdaten (wie zb. Maschinennummer, Spindel der Maschine, Teile nummer etc.) Wenn beide das gleiche Programm gleichzeitig vom Server verwenden. Weil dann würden ja beide zb. die angesprochene protheadpara (für Datenfelder) oder die protocol Datei (in der das Arbeitsprotokoll zwischengespeichert wird) benutzten.

Wenn das keiner hier im Forum bisher so macht, dann glaub ich mach ich es so, dass ich das robocopy skript nicht automatisiert ausführe (also nicht täglich um 9 Uhr), sondern nur bei Bedarf.

Also wenn ich ein Programm auf dem Server verändere, dann ruf ich meine Kollegen an, dass sie kurz das Skript starten sollen. Glaub so bin ich auf der sicheren Seite.

Auf unseren anderen Anlagen klappt das super seit sehr vielen Jahren. Bei Programmstart werden die Daten in den Arbeitspeicher geladen, somit ist es auch egal wenn im Hintergrund die Programmdateien überschrieben werden. Beim nächsten öffnen des Programms ist es dann aktuell. Hatte die Hoffnung dass es bei Zeiss auch so in der Art klappt. Und in älteren Beiträgen hier im Forum wurde Robocopy auch schon erwähnt, aber nicht so detailiert beschrieben.

Aber Danke trotzdem für eure Hilfe. 

Wenn sich doch noch jemand findet der so ein Skript verwendet, wäre es toll die Erfahrungen zu teilen.

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Moin,

Ja, CALYPSO ist nicht Netzwerkfähig! Immer wieder gern gelesen...

Wir machen das so, das alle Zeiss Maschinen ihre Programme von einem Netzlaufwerk mit gleicher Ordnerstruktur lesen. Nur wenn das gleiche Programm zur gleichen Zeit auf 1+n Maschinen läuft wird es ( nicht kann es ! ) zu Problemen mit den runtimedaten kommen.

Eine Möglichkeit um festzustellen ob das Programm gerade benutzt wird wäre das anlegen eine lock-datei. O.K. nicht wirklich file-lock; aber annähernd. Das geht z.B. über inspection_start.bat in dem eine lock-datei angelegt wird. Über report_end.bat diese datei wieder löschen. Dann kann dein robocopy prüfen ob diese datei vorhanden ist und ein kopieren aussetzen und später noch mal versuchen.
Wie gesagt: kein echtes file-lock aber ein bisschen besser als nichts. 🙂

Ansonsten können wir ja mal weitere 10 Jahre warten und schauen ob Zeiss sich in das 21. Jahrhundert bewegen möchte und netzwerfähige Programme auf den Markt bring.

Gruß
Karsten

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