[Ma...] Posted June 2 Share Posted June 2 Hallo zusammen, ich habe eine Frage in die Runde bezüglich einer MSA 1, die wir mit einem CT durchführen. Bei der aktuellen MSA 1 werden 8 Kunststoffflaschen vermessen. Dabei besteht das System die Prüfung für sieben Flaschen, jedoch bei einer Kavität nicht. Kann mir hierzu jemand weiterhelfen oder hat eine Erklärung für dieses Ergebnis? Zusätzlich würden mich noch zwei methodische Punkte interessieren: 1. Muss die Vorrichtung bei der Durchführung einer MSA am CT jeweils ein- und ausgelegt werden oder ist das nicht erforderlich? 2. Wie handhabt ihr das bei einem KMG im Rahmen der MSA 1? Legt ihr das Teil für die Messungen jeweils neu ein und aus oder lasst ihr die 25 Wiederholungen direkt nacheinander durchlaufen? Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung und Hilfe. Beste Grüße Manuel Link to comment Share on other sites More sharing options...
[Jo...] Posted June 2 Share Posted June 2 Hallo Manuel, warum die eine Kavität sich anders verhällt kann man natürlich nur mutmaßen. Wir kennen die Bauteile, die zu untersuchenen Merkmale und auch das Program nicht. Du könntest die Netze (der einzelenen Durchläufe) der auffälligen Kavität vergleichen, um herauszufinden, ob zb Trenngrat oder ähnliches nicht jedesmal ausreichend gleich erfasst werden. Auch eine optische Betrachtung unter einem Mikroskop könnte helfen. Grundsätzlich sollte man die Bauteile jedesmal neu in Vorrichtungen einlegen, um diesen Einfluß mitzubewerten. 1 Link to comment Share on other sites More sharing options...
[Ka...] Posted Tuesday at 11:10 AM Share Posted Tuesday at 11:10 AM Moin Manuel, Wir fahren unsere MSA auf KMG wie folgt: 1) 50 mal das gleiche Bauteil in gleicher Aufspannung (also ohne Veränderung ). Daraus werden dann die Messabweichung der Maschine und Umgebungseinflüsse dokumentiert 2) 10 Bauteile nummerieren. 3 Personen spannen jeweils 3 Mal alle 10 Bauteile nacheinander ein und aus. Daraus können wir die Einflüsse der Aufspannung sowie Einflüsse verschiedener Personen nachweisen. Gruß Karsten 3 Link to comment Share on other sites More sharing options...
[Jo...] Posted 5 hours ago Share Posted 5 hours ago Karsten beschreibt das Vorgehen nach Definition. Ich arbeite öfters auch mit Verbundbauteile mit Elastomeren, da hat es sich schon als sehr nützlich erwiesen die MSA 1 (bzw. Vergleichbare Vorgehen im Rahmen der Messprozessentwicklung) mit Umspannen durchzuführen, weil ich hier Bediener bin und dann genau weiss was ich zu welchem Ergebnis getan habe. Diese Info bekomm ich durch die MSA 2 später nur durch viel Glück in der Qualität. Der Hauptunterschied wird hier das Verhältnis aus Toleranzbereich der Bauteile zu Genauigkeit der Messgeräte sein. Bei mir stellt sich in der Regel nicht die Frage nach der Genauigkeit des Messgeräts. Link to comment Share on other sites More sharing options...
[Jo...] Posted 1 hour ago Share Posted 1 hour ago Kann meinen eigenen Post nicht editieren 🤔 Manchmal steckt man so tief in seiner eigenen Bubble, dass man das wichtigste vergisst: Das führe ich dann an Bauteilen und nicht an Normalen durch, ansonsten kann man sich das sparen. Betrachtet wird hier dann nur die Wiederholpräzision und nicht der Bias. Link to comment Share on other sites More sharing options...
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